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Hannah Arendt gilt zu Recht als eine besonders eigenwillige Denkerin des 20. Jahrhunderts. Oft genug hat sie in ihren Schriften provozierende Thesen aufgestellt und philosophische Grundbegriffe auf ungewöhnliche Art definiert. So unterscheidet sie in ihrem Werk ‚Vita activa‘ zwischen ‚Arbeit‘ , ‚Herstellen und ‚Handeln‘ als drei verschiedenen Formen der menschlichen Praxis, und versteht ‚Macht‘ als ein gemeinsames Handeln, das sich von ‚Gewalt‘ fundamental unterscheidet. Von Arendt stammt auch die oft zitierte These, der Arbeitsgesellschaft gehe die Arbeit aus.

Das Seminar wird sich insbesondere Arendts Werk ‚Vita activa‘ widmen, das anthropologische Thesen über Grundeigenschaften des Menschen mit sozialphilosophischen Thesen über die Entwicklung der menschlichen Gesellschaft verbindet. Ergänzend werden die späteren Texte über ‚Wahrheit und Lüge in der Politik‘ und ‚Macht und Gewalt‘ diskutiert.


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