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In dieser Vorlesung wird der historische Wandel lyrischer Aussageweisen in inhaltlicher und formaler Hinsicht anhand von Analysen und Interpretationen ausgewählter Gedichte vom Barockzeitalter bis zur Gegenwart nachgezeichnet. Dabei zeigt sich die Abhängigkeit der Lyrik von Veränderungen der Poetik und Rhetorik, der Sprachtheorie, des Menschen- und Gottesbildes, des Naturbegriffs und der Gesellschaftsform. Besondere Aufmerksamkeit wird der mit der Entdeckung des Gefühls und der Lockerung der Traditionsbindung verbundenen Ausdifferenzierung von Ausdrucksformen der Liebeslyrik gegen Ende des 18. Jahrhunderts gewidmet. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Themen- und Formenvielfalt der Lyrik des 20. Jahrhunderts, die durch die historischen Katastrophenerfahrungen, den offenen Kunstbegriff und die Neigung zur Sprachreflexion bedingt ist

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