Literatur und Photographie
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Literatur und Photographie stehen seit der Erfindung der Photographie Mitte des 19. Jahrhunderts in einem spannungsreichen Verhältnis der Medienkonkurrenz zueinander. Um dieses Konkurrenzverhältnis zu diskutieren, werden wir uns in dem Seminar schwerpunktmäßig mit Werken von Klaus Dieter Brinkmann, W.G. Sebald, Marlene Streeruwitz und Judith Schalansky beschäftigen, die Photographien in den literarischen Text integrieren. Photographien können in literarischen Texten die unterschiedlichsten Funktionen erfüllen, indem sie diesen gliedern, die Illusion einer Dokumentation erwecken oder Genres wie den Trivialroman parodieren. Ausgehend von theoretischen Schriften über die Photographie (Walter Benjamin, Roland Barthes) wird uns die Photographie zudem als Metapher für Gedächtnis und Erinnerung interessieren.
- Trainer*in: Florian Trabert