Stilistik: Komik und Ironie Neu
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Beim gesprochenen Wort dienen Tonfall, Tonhöhe, mimische und gestische Zeichen als Mittel, komische Übertreibung oder Ironie kenntlich zu machen. Über welche Möglichkeiten verfügt die geschriebene Sprache, komische Wirkungen zu erzielen oder zu markieren, dass eine Aussage ironisch gemeint ist? Das Seminar macht sich zur Aufgabe, Grundbegriffe der Stilistik vorzustellen sowie Texte zur mittelalterlichen Lachkultur, zur Theorie der Komik (W. Iser, K. Stierle, R. Warning, W. Preisendanz, U. Wirth u.a.) und zur Theorie der Ironie (H. Weinrich, E. Lapp) zu diskutieren. Anschließend werden Komödien und Satiren von Heinrich Heine, Friedrich Dürrenmatt, Botho Strauß, Thomas Bernhard und Igor Bauersima daraufhin untersucht, wie sie komische Kippeffekte erzeugen oder Aussagen ironisieren.
Teilnahmevoraussetzung: abgeschlossenes BA-Studium der Germanistik oder Master-Studium Literaturübersetzen
LÜ: ja; Wahlpflichtbereich: ja
Voraussetzungen für einen BN: Referat oder Thesenpapier, Lektüretagebücher
- Trainer*in: Robin-M. Aust
- Trainer*in: Henriette Herwig